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Reisen und die Welt entdecken. Das war früher für mich nicht wichtig. Ich sagte immer, es sähe doch überall gleich aus ;-). Nur das Meer, das wollte ich ab und an mal sehen.

Dann kam das Wohnmobil. Diese Art des Reisens gefiel mir sehr gut. Das Zuhause immer dabei, keine Buchungen, bleiben wo man möchte, Tiere kein Problem.  10 Jahre lang sind wir mit dem Wohnmobil unterwegs gewesen, meist Richtung Norden. Ich finde, dass der Norden ein ganz eigenes Licht hat und auf jeder Reise in die Richtung, blickte ich irgendwann mal von meinem Buch auf und seufzte „das Licht des Nordens“.  Höhepunkte der Reisen  waren für mich die beiden Reisen nach Norwegen, besonders die zum Nordkap.  Ursprüngliche Natur pur, ein Traum.   Auch damals habe ich einen Blog geschrieben, wer mag kann dort auch nochmal lesen.

Doch auf vielen unserer Reisen habe ich mich manchmal auch gefragt, warum man ein paar Hundert Kilometer fährt, wenn man doch in der Nähe auch so viel entdecken kann.  Natürlich ist die Erholung und das Weg sein aus der häuslichen Umgebung ein Thema. Aber das kann ich auch, wenn ich in die Umgebung fahre.  Aber Reisen war für mich auch Entdecken, Eindrücke in mich aufnehmen, vor Allem mit der Kamera.

Dann war für mich die Zeit des mobilen Reisens erst einmal vorbei. Wie das im Leben manchmal so ist, änderten sich die Umstände. Nach einem turbuenten Jahr mit viel Unruhe und Veränderung, erwachte wieder die Lust am Entdecken.

Meine Reiseform wird nun flexibel sein. War ich im Februar noch in einem Hotel, wird es als Nächstes ein Ferienhaus und wer weiß, was dann kommt. Vielleicht doch nochmal eine Reise mit dem Wohnmobil oder Hotel Hopping oder doch Ferienhäuser? Wir müssen uns etwas nach dem Reisekater richten, der nicht so lange alleine zu Hause bleiben kann, weil er regelmässig Medikamente benötigt. Und wir werden auch die Umgebung weiter entdecken. Vielleicht gibt es dabei auch die Anregung für den Einen oder Anderen, mal eine Reise dorthin zu machen.