Callantsoog – Anreise

Der Tag begann früh um 07.00 Uhr. Ich hatte zwar alles rausgesucht, aber noch nicht eingepackt. Zum Glück habe ich mir diese Zeit genommen.

Meine Planung bzgl. der Dinge die in Koffer und Taschen müssen war genau richtig, alles passte rein, wie geplant. Aber so entspannt war es dann doch nicht. Zunächst rissen die Reissverschlüsse der Aussentaschen der Firma Aldi direkt beim ersten Mal. Dann riss meine Halskette, als ich den Koffer wieder aus der Position zog, wo er geplant war. Und zum guten Schluss fiel noch ein Bild runter.

Aber das Hauptproblem war das Auto:
Ein Ecosport
1 Kater
2 Hunde
1 kleiner Koffer
2 große Reisetaschen
Kameratasche
jede Menge Decken und Handtücher
Mein Plümo
ein paar Lebensmittel für den 1. Tag
1 Katzenklo
Katzenstreu
Katzenbox

Plan A, Nikan mit allen Decke und Handtüchern hinten im „Kofferraum“ wo er immer fährt und Tara in der Box auf der Rücksitzbank ging nicht auf. Ich wusste einfach nicht wohin mit den Sachen. Ich räumte hin und her und nichts ging. Fast hätte ich ausgepackt. Aber dann versuchte ich noch Plan B. Und der ging auf. Casimir Box stand auf dem Beifahrersitz in seinem Katzenklo, was ja noch ohne Streu war. Und Nikan muss mit Tara ohne Box auf die Rücksitzbank. Ohne Box aber dafür mit allen Decken und dem Plümo.

Und jetzt sage noch einer, alles was man 3 Jahre nicht braucht soll man wegwerfen. Was war ich froh, dass ich für beide Hunde noch ein Allsafe im Keller hatte :-)))))

Also Gepäck in den Kofferraum, Fussräume mit Kleinsachen voll, Plump drüber, Decken drüber.

Kurze Gaseirunde und alle einladen. Was waren sie alle unglücklich. Meine Nachbarin kam noch, ich musste nochmal ins Haus und in der Zeit waren alle 3 total entspannt. Aber kaum sass ich im Auto ging es los, Casimir beschwerte sich lautstark über den Transport, Nikan hechelte wie verrückt und Tara machte sich klein.

Nun denn, wir können es nicht ändern, fahren wir los. So schwierig das Packen war, so entspannt war die Fahrt mit dem Eco Sport. Super gemütlich zum Reisen. Meinen derzeitigen Lieblingssong „Renegade“ laut schmetternd überquerten wir die Grenze. Die Tiere hatten sich auch so langsam beruhigt.

Ich probierte die Funktion „Limit“ aus, sehr gut, ich konnte nie schneller fahren als erlaubt. Ich fuhr eine ganze Weile mit Tempomat und es war sowas von entspannt.

Wir machten noch eine Pause und kamen dann insgesamt knapp 4 Stunden später in Callantsoog an. Zunächst mussten wir zur Ferienhaus Agentur, ich fand direkt einen Parkplatz. Als ich ausstieg roch ich als Erstes Bratfisch *lach*. Es war mitten im Zentrum und da waren einige Geschäfte wo man auch essen konnte.

Ein der Agentur waren sie sehr nett „Leckernaarzee“ und ich bekam Schlüssel und Erklärung.
Es ging 500 Meter weiter und dann waren wir da. Es ist eine Ansammlung von Bungalows, klein aber fein. Parkplatz direkt vor der Tür. Gemütlich eingerichtet.

Flugs schleppte ich das Gepäck rein, dann die Tiere, dann packte ich aus. Casimir war gar nicht glücklich, aber das war mir klar. Normal passt er sich schnell an.

Die Hunde und ich zogen dann zum Strand. Was hatten die 2 einen Spass. Der Strand ist ein Traum hier, hohe Wellen, ich liebe es, wenn die Nordsee so ist. Ich muss allerdings lernen, dass sie unter Umständen den Ball von Tara auch mit nimmt, wenn ich zu blöd werfe. Nun ja. Die arme Maus suchte ziemlich.

Nikan durfte das erste Mal am Strand ohne Leine laufen, wenn ich noch mit Schleppe für den Anfang.

Ein Strandrestaurant hatte auch noch offen, prima dachte ich, kann ich direkt was essen. Doch die Hunde waren so unruhig. Ob sie Durst hatten? Ja Wasser gibt es draussen, also einmal trinken lassen. Wieder drin, will Tara sich nicht so recht legen. Und auf einmal sind da so dunkelbraune Pfützen… Was war ihr das peinlich. Ich habe sofort Bescheid gesagt und sie warten total nett. Sagten, das kommt, wenn sie nach Salzwasser Süsswasser trinken. Ich kannte das zwar als Reaktion auf Salzwasser, aber nicht so extrem.

Wir sind dann nach draussen gegangen zum Essen. Was ok war. Aber so Richtig Appetit hatte ich nicht mehr. Nochmal mit Entschuldigung und Trinkgeld sind wir dann nach Hause gelaufen. Wo Casimir uns freudig begrüsste.

6 Kommentare

  1. Ein toller erster Tag! Toll geschrieben und tolle Bilder…
    Nur viel zu früh zu Ende… Hat sich Casi arrangiert? Ich hoffe, das Gedärm der Hundies beruhigt sich schnell wieder und Du musst nachts nucht raus.

    Habt eine schöne Zeit. Freue mich aufs Miturlauben.

  2. Was für wunderschöne Bilder. Tara ist viel größer als ich dachte. Hoffentlich geht es ihr schon besser.
    Nikan hat sich gewiss sehr gefreut, dort quasi leinenfrei herumzutollen. Wie mutig von Dir. Man hat ja immer ein etwas flaues Gefühl im Magen, ob sie nicht doch ausbüxen. Er ist noch immer wunderschön. Ihr werdet dort gewiss ein paar traumhafte Tage verbringen…. freu mich auf die Fortsetzung….

    1. Danke Antje. Tara hat 50 cm Schulterhöhe. Für mich ist das klein 😉
      Ja man hat immer ein flaues Gefühl, aber ich hatte auch das Gefühl, ich kann ihm vertrauen.

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